600 Zitiervarianten eines Aufsatzes!

„Mutation of Citations“ überschreibt C.G. Specht seinen Beitrag in The Scientist vom 16.10.2010, in dem er von 600 verschiedenen Varianten eines Literaturzitats berichtet.

Ein deutlicher Hinweis darauf, dass beim Zitieren größte Sorgfalt angebracht ist. Man sollte sich mit den für das eigene Fach maßgeblichen Zitierregeln auseinandergesetzt haben – in der Chemie wohl hauptsächlich der „ACS Style Guide“.  (CiteSource gibt einen guten Überblick über die Anwendung der Regeln). Problematisch sind natürlich einerseits Änderungen in den Regelwerken – im vorliegenden Fall geht es ja um einen vor 40 Jahren publizierten Aufsatz. Andererseits schreiben auch Zeitschriften oder Verlage unterschiedliche Zitierweisen vor. Es ist also wohl kaum vermeidlich, dass es zu einigen unterschiedlichen Zitierweisen kommt, aber die von Specht genannte Zahl ist dann doch beeindruckend.

Hilfreich ist heute natuerlich auch die Verwendung von Literaturverwaltungsprogrammen, in die einerseits Literaturzitate aus Datenbanken direkt übernommen werden können, so dass sich Übertragungsfehler vermeiden lassen. Andererseits sind diese Programme heute auch in der Lage, regelkonforme Zitate aus den selbst abgespeicherten Datensätzen zu erzeugen. An der Uni Münster stet z.B. allen das Programm RefWorks zur Verfügung.

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