So machen Sie Word fit für Chemie-Texte

Wussten Sie schon, dass Sie seit der Version 2007 Word auch als Literaturverwaltung nutzen und bequem Literaturverzeichnisse erstellen können? Für kleinere Arbeiten sollte dies ausreichend sein – für größere Arbeiten empfiehlt sich wohl weiterhin die Nutzung eines Literaturverwaltungsprogramms wie EndNote oder  RefWorks, die Ihnen im NWZnet/an der WWU kostenfrei zur Verfügung stehen.

Wie starten Sie diese Literaturverwaltung? Sie finden den Quellen-Manager im Menü unter Verweise->Zitate und Literaturverzeichnis-> quellen verwalten. Die hier erfassten Quellen werden sowohl zusammen mit dem Dokument, an dem Sie gerade arbeiten, gespeichert als auch in einer dokumentenübergreifenden Masterliste, die so zur eigenen Literaturverwaltung wird.

Wollen Sie eine Quelle erfassen, gehen Sie in den Quellen-Manger, der Ihnen zwei Fenster anzeigt. Eines für die Masterliste der Quellen und eines für die aktuelle Liste Ihres Dokments. Klicken Sie in der Mitte zwischen diesen beiden Fenstern auf den Button „Neu“, so können Sie zunächst aus einer Liste den Typ Ihrer Quelle wählen: Buch, Artikel einer Zeitschrift usw. Die Erfassungsmaske für die Literaturstellen ändert sich je nach Quellentyp. Geben Sie nun alle erforderlichen Daten Ihrer Quelle ein und speichern Sie mit „ok“ ab. Schon ist die erfasste Quelle sowohl in der Masterliste als auch in der Liste des aktuellen Dokuments verfügbar.

In Ihrem Dokument verweisen Sie auf die erfasste Quelle über Verweise->Zitate und Literaturverzeichnis->Zitat einfügen. Am Ende fügen Sie über Verweise->Zitate und Literaturverzeichnis->Literaturverzeichnis das Literaturverzeichnis ein (evtl. müssen Sie vorher im aktuellen Dokument erfasste aber später doch nicht zitierte Quellen vorher aus der aktuellen Liste löschen).

Bekanntlich gibt es sehr unterschiedliche Zitierregeln. Word  hat standardmässig z.B. den MLA-Stil „an Bord“. Leider nicht den in der Chemie häufig genutzten ACS Style oder den CSE-Style, der in Biologie und Biochemie gebräuchlich ist, und auch der Zitierstil der American Medical Association (AMA) fehlt. Diese – und eine Reihe anderer – Zitierstile können Sie über  BibWord  importieren und nutzen sie dann dauerhaft in Word.

Ebenfalls hilfreich für alle, die chemische Texte mit Word (oder OpenOffice) erstellen ist das „Chemistry Dictionary for Word Processors“ von Adam Azman, mit dem Sie das Word-Wörterbuch um chemische Terminologie erweitern können.

Und mit dem RSC Font der Royal Society of Chemistry fügen Sie spezielle Symbole auf einfachem Weg in Ihre Dokumente ein.

Ausführliche Anleitungen zum Arbeiten mit dem Quellen-Manger von Word finden Sie in der Word-Hilfe oder in Büchern wie dem von M. Hahner: Wissenschaftliche[s] Arbeiten mit Word 2010, das Sie in unserer Bibliothek finden.

Viel Erfolg beim Schreiben!

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